Drei lächelnde Mädchen an einem Mauerkreuz; Text kündigt Schulprojektanträge und Termine an.

Wo Glauben Schule macht: Unser neues Projekt „Evangelische Erlebbarkeit“ lädt weiterführende Schulen ein, ihr evangelisches Profil zu stärken. Entwickelt eigene Projekte, tauscht euch aus und werdet Multiplikator*innen für andere. Jetzt bewerben!

Person im rosa Kapuzenpulli zeigt ein Notizbuch mit deutschen Gebeten und bunten, kindlichen Zeichnungen.

Was macht eine evangelische Schule eigentlich evangelisch?

Was macht eine evangelische Schule eigentlich evangelisch? Schüler*innen an evangelischen Grundschulen können diese Frage oft gut beantworten. Anders sieht es bei Schüler*innen und Lehrkräften an weiterführenden Schulen aus. Wo erleben Schüler*innen und Lehrkräfte ihre Schule als evangelisch? Wie können wir diese Erlebbarkeit fokussieren? Welche Möglichkeiten gibt es dafür über Schulgottesdienste und Andachten hinaus? Und wo können wir Personengruppen wie Eltern, Mitarbeitende oder Großeltern beteiligen?

Wenn Werte lebendig werden – Evangelischsein im Schulalltag

Bunte Papierwürfel mit deutschen Gebeten und Zeichnungen sitzen neben einer brennenden weißen Kerze.

Zwölf weiterführende, evangelische Schulen arbeiten ab dem Schuljahr 2026/2027 an ihrer evangelischen Erlebbarkeit.

Diese Fragen steht im Mittelpunkt unseres Projekts Evangelische Erlebbarkeit. Zwölf weiterführende, evangelische Schulen bekommen ab dem Schuljahr 2026/27 die Chance, genau das herauszufinden – und gemeinsam sichtbar zu machen, was den Geist ihrer Schule ausmacht. Denn gute evangelische Schule bleibt im Gedächtnis, auch über die eigene Schulzeit und Mitwirkung hinaus.

In den Schuljahren 2026/2027 und 2027/2028 entwickeln die Schulen eigene Projekte, die zeigen, wie evangelische Werte im Schulalltag lebendig werden können. Ob Aktionen mit Eltern, kreative Formate im Unterricht oder Projekte für Mitarbeitende und Schüler*innen: Ziel ist es, Evangelische Erlebbarkeit spürbar zu machen – offen, vielfältig und inspirierend.

Mehr als ein Profil: Was „Evangelische Erlebbarkeit“ bewirken will

Ziel der „Evangelischen Erlebbarkeit“ ist, in jeder Schule mindestens zwei Projekte zu verwirklichen, die das evangelische Profil der Schule erlebbar machen und dabei von vielfältiger Vernetzung profitieren. Die Projekte kön­nen sich an Schüler*innen, Mitarbeitende, Eltern oder mehrere dieser Personengruppen richten. Die zwölf Schulen werden von uns sehr eng digital und präsentisch begleitet – mit Workshops, Netzwerktreffen und Austauschformaten. So entsteht nicht nur Neues an einzelnen Schulen, sondern auch ein bundesweites Netzwerk von Multiplikator*innen, das voneinander lernt und sich gegenseitig stärkt. Hier sollen andere evangelische Schulen vom erarbeiteten Wissen und der Expertise der 12 Projektschulen profitieren können.

Rotes Backsteingebäude mit vielen Fenstern, orangefarbener Kunst und zwei Personen auf Bänken im Freien.

Digital und persönlich: Wir begleiten die teilnehmenden Schulen sehr eng auf ihrem Weg.

Gemeinsam unterwegs: So läuft das Projekt ab

  • Eine Auftaktveranstaltung vom 30. September bis 02. Oktober 2026 in Plön (Schleswig-Holstein) zum Einstieg in das Thema Projektentwicklung und dem Kennenlernen der Teilnehmenden.
  • Drei Projektentwicklungstreffen, in denen die Schulen eigene Projekte entwickeln, Peer-Reviewen machen und sich vernetzen. Die Arbeitsblöcke bestehen immer aus einem Planungsteil, einem Review-Teil sowie einem Teil, in dem sich die Schulen Ziele setzen. Die weitere Gestaltung erfolgt in individueller Absprache mit den Schulgruppen. Ebenso die Termine, damit sie in das Schuljahr der Teilnehmenden passen.
  • Digitale Expert*innenworkshops, die den Schulen Einblicke in Themen wie Projektplanung und -entwicklung oder Inklusion geben. Expert*innen stehen den Schulen bei der Umsetzung ihrer Projekte dabei beratend zur Seite.
  • Projektumsetzung in zwei Phasen: Hier werden die konkreten Projekte von den Schulen umgesetzt. Die Zeitpunkte und Themen der Projekte erarbeiten die Gruppen auf den Projektentwicklungstreffen und in mindestens monatlich stattfindenden Treffen in den Schulen. Für die Projektumsetzung bitten wir alle teilnehmenden Schulen, ein Budget von 1.000 Euro zur Verfügung zu stellen.
  • Mitarbeit an einem Leitfaden und dem Werkbuch Evangelisch der Schulstiftung in der EKBO: Damit auch andere Schulen vom Wissen der ersten Projektrunde profitieren können, fließen die Projektergebnisse später in einen Leitfaden ein bzw. dienen als Inspiration innerhalb des Werkbuchs.
  • Die Zwischenauswertung am 01. Oktober 2027 und die Abschlussveranstaltung am 21. und 22. Juni 2028 in Süddeutschland binden das Projekt „Evangelische Erlebbarkeit“ zusammen und sorgen für gemeinsame Meilensteine an den Schulen.

Neben diesen Projektbausteinen arbeiten wir gerade an einer Möglichkeit für eine internationale Zusammenarbeit mit Schulen aus der Church of England and Wales. Nähere Informationen dazu können wir ab Juli 2026 geben.

Jetzt Teil des Netzwerks werden: Bewerbungsphase gestartet

Lächelnde Person mit kurzen lockigen Haaren und Brille in einem hellblauen Hemd im Innenbereich.

Janne Neumann, Leitung und Entwicklung operativer Projekte für die Evangelische Schulstiftung in der EKD.

Interessierte Schulen können sich ab sofort bis zum 29.03.2026 digital bewerben. Ab April stellen wir mit den Schulen ihre Projektgruppen zusammen, so dass wir mit der Auftakttagung vom 30. September bis 2. Oktober 2026 gemeinsam in das Projekt starten können. Gesucht werden zwölf engagierte Schulen, die Lust haben, ihr evangelisches Profil neu zu entdecken und weiterzuentwickeln. Jede Schule kann mit einer Gruppe von bis zu zehn Personen teilnehmen – idealerweise aus unterschiedlichen Bereichen: Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern oder Mitarbeitende. Für die Durchführung des Projekts „Evangelische Erlebbarkeit“ bilden vier Schulgruppen eine übergreifende Arbeitsgruppe zur Reflexion und zum Austausch in präsentischen Treffen. Für eine Bewerbung müssen Schulen noch nicht wissen, welches Projekt sie an ihrer Schule erarbeiten und umsetzen möchten. Wenn sie jedoch schon konkrete Ideen haben – gern bei der Bewerbung angeben!

Neugierig? Wir sind im Gespräch mit Euch

Noch Fragen? Die beantworten wir gern in vier digitalen Informationsveranstaltungen an folgenden Terminen: 02.02.2026 um 16.00 Uhr, 11.02.2026 um 10 Uhr, 19.02.2026 um 15 Uhr und 02.03.2026 um 18 Uhr. Oder meldet Euch direkt bei Janne Neumann, Leitung und Entwicklung operativer Projekte. Evangelische Schule ist mehr als ein Lernort – sie ist ein Ort des Miteinanders und der gelebten Werte. Unser Projekt zeigt, wie das konkret aussehen kann. Also: Wir freuen uns auf Eure Bewerbung, macht mit!

Ihre Spende zählt!

Evangelische Schulen sind bunt und vielfältig: Wir begleiten sie mit innovativen Projekten.

Helfen Sie uns dabei und unterstützen Sie das evangelische Schulwesen.