Drei bunte Papierwürfel mit deutschen Gebeten und Zeichnungen sind auf einem Tisch gestapelt. Bild: Martin Kirchner.

Zwischen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen zeigen evangelische Schulen, wie Hoffnung konkret wird. Unser Jahresbericht erzählt von Engagement, Demokratie und Teilhabe – und von Menschen, die jeden Tag kleine Lichter in der Dunkelheit anzünden.

Unser Jahresbericht 2025

„Im Dezember 1943 bekamen die Untergetauchten im Hinterhaus einen Kuchen mit der Aufschrift ‚Friede 1944‘ gebacken von Miep Gies.“ So beschreibt es Anne Frank in ihrem Tagebuch. „Friede 1944“, das war ein Wunsch und eine Hoffnung. Sicher aller, die un­ter dem Krieg litten. Aufgeschrieben von einer mutigen jungen Frau, die täglich ihr Leben dafür riskierte, dem Nazi-Regime Menschlichkeit entgegenzusetzen. „Friede 1944“ war die Hoffnung auf Licht in einer sehr dunklen Zeit. Wunsch und Hoffnung haben sich nicht erfüllt, schon gar nicht so, wie Miep Gies es erhofft hatte. Aber sie waren da.

Auch im Moment gibt es viel Dunkel in der Welt. Nicht überall so schwarz wie das Dunkel von 1943. Aber doch viel, das zunehmend auch unseren ganz persönlichen Alltag betrifft, auch in unserem privilegierten Land. Das könnten wir beklagen und beim Klagen stehenbleiben. Oder wir können ihm – wie Miep Gies – etwas entge­gensetzen: Evangelische Schulen, die oft Lichter sind in der Dunkelheit, Lichter für Demokratie, für Teilhabe, für Gemeinsamkeit.

Und so freuen wir uns, dass wir in der Evangelischen Schulstiftung in der EKD auch im vergangenen Jahr Schulen mit unserer Arbeit dabei unterstützen konnten, der Dun­kelheit etwas entgegenzusetzen und ein Hoffnungsschimmer zu sein. Was genau wir gemacht, welche Lichter angezündet und welche Hoffnungen geweckt wurden, das lesen Sie jetzt in unserem Jahresbericht. Und auch, wenn wir nicht wissen, wann und wie unser Dunkel endet, möchten wir Sie mitnehmen zu diesen Lichtern von 2025 – in unseren drei Wirkfeldern Evangelisches Profil, Inklusion und Verantwortung.

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