Übergabe der Fördersumme durch die Evangelische Schulstiftung in der EKD.

Die Evangelische Schulstiftung in der EKD fördert im Jahr 2020 die Gründung einer Oberschule: die Evangelische Gesamtschule Kleinmachnow. Von der Grundschule bis zum Gymnasium einschließlich Oberschule können Schüler und Schülerinnen hier einen soliden, evangelischen Bildungsweg beschreiten.

Neue Oberschule geht an den Start

Besonders die Gründung von Oberschulen beglückt die Evangelische Schulstiftung in der EKD: „Hier ist noch viel Luft nach oben“, so die Geschäftsführerin Annerose Fromke. Traditionell wurde die evangelische Bildungslandschaft vor allem durch die Gründung von Gymnasien, Förderschulen und Berufsschulen geprägt. Nach der Wende legten insbesondere die Grundschulen durch den Gründungsboom in Ostdeutschland zu. Nun wäre es an der Zeit, verstärkt Oberschulen zu etablieren, da gerade diese Schulform im allgemeinen Schulsystem zu kurz kommt. 2017/2018 ging die Evangelische Gesamtschule Kleinmachnow an den Start und konnte von der Evangelischen Schulstiftung in diesem Jahr mit 40.000 Euro unterstützt werden. Ein besonderer Schwerpunkt wird die Berufsorientierung sein: Sie wird in den Bereichen Informationstechnik, Verwaltung, Sprache, Soziales und Handwerk ausgebaut.

Evangelische Schulen sind Schulen für ALLE

Die Evangelische Gesamtschule Kleinmachnow.

Die Jugendlichen können an der Evangelischen Gesamtschule Kleinmachnow zwischen drei Abschlussformen wählen.

Das neue, breite Bildungsangebot ermöglicht den Jugendlichen, die Schullaufbahn nach eigenem Interesse und Können bewusst selbst zu gestalten. Und auch eine passende Alternative zum Bildungsweg des Gymnasiums zu suchen. Die Schüler können durch die Fördermaßnahmen nun sowohl die erweiterte Berufsbildungsreife, die Fachoberschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife erlangen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet bei allen drei Abschlüssen die Berufsorientierung. Sie wird in den Bereichen Informationstechnik, Verwaltung, Sprache, Soziales und Handwerk ausgebaut. Praxis- und Berufsorientierung kommen unabhängig vom Abschluss allen Lernenden zu Gute. Zudem tragen sie bei den Schülerinnen und Schülern frühzeitig dazu bei, eigene Vorlieben und Fähigkeiten zu entdecken und zu verfolgen.

Zukunftsorientiert

Bildungsangebote breiter aufstellen und die Schülerschaft praxis- und berufsnah ausbilden: Damit setzen Evangelische Schulen im Jahr 2020 ein Zeichen. Denn in Sachen Berufsorientierung besteht an allgemeinbildenden Schulen immer noch ein dringender Handlungsbedarf. Dies ergibt sich beispielsweise aus den Ergebnissen einer Befragung des Bildungswerkes der Niedersächsischen Wirtschaft. Das Ergebnis: 37 % der Jugendlichen fühlen sich „weniger gut“ oder „schlecht“ vorbereitet. Den Arbeitgebervorwurf „mangelnder Ausbildungsreife“ halten sogar 46 % von ihnen für gerechtfertigt.

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