Gemeinsam mit der Evangelische Hochschule Berlin laden wir zu einer Fachtagung „Inklusion und KI“ am 14. und 15. März 2024 nach Berlin ein.
  • Fachtagung der Evangelischen Schulstiftung in der EKD und der Evangelischen Hochschule Berlin über Chancen und Herausforderungen KI-gestützter Technik in Schulen
  • Vielfältiges Programm: Impulsvorträge, Science-Slam und Resonanzräume mit Persönlichkeiten aus Forschung und Praxis

Am 14. und 15. März 2024 dreht sich auf dem Campus der Evangelischen Hochschule Berlin alles um Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz für eine inklusiv gedachte Schullandschaft. Die zweitägige Fachtagung „Inklusion und KI“ wird von der Evangelischen Schulstiftung in der EKD (ESS EKD) und der Evangelischen Hochschule Berlin veranstaltet. Sie gibt rund 120 Teilnehmenden die Möglichkeit, Impulse aus Forschung und Wissenschaft in den eigenen Blick auf künftige Lernprozesse zu integrieren oder die eigene Haltung in moderierten Resonanzräumen zu reflektieren.

Hierfür bietet die Fachtagung ein vielfältiges Programm, das gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Forschung und Praxis Chancen und Risiken von KI und Digitalisierung diskutiert. Prof Dr. Birte Platow, Professorin für Religionspädagogik und Geschäftsführende Direktorin am Institut für Evangelische Theologie der TU Dresden, führt mit ihrem Vortrag „Inklusive Bildung in der Zukunft – eine protestantische Reflexion“ in das Thema ein. Weitere Impulsvorträge von Prof. Dr. Kopecz (iTM Bonn) oder Prof. Dr. Mühlhoff (Universität Osnabrück) beschäftigen sich mit dem protestantischen Intellekt und aktuellen Forschungen zum Thema Datenethik im Bereich KI. Spannend wird auch ein Science-Slam, ein wissenschaftliches Kurzvortragsturnier, bei dem Forschungen und Trends wie z.B. „Religiöse Roboter“ oder „Prompt Engineering“ vorgestellt werden.

Gelegenheit für fachlichen Austausch bieten sieben Resonanzräume, die den Fokus neben einer inklusiven Schullandschaft auch auf eine inklusive Arbeitswelt legen. Persönlichkeiten aus Forschung und Praxis wie Prof. Dr. Maike Schindler von der Universität Köln, Rolf Feichtenberg vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz oder Dr. Robert Kruschel, Sonderschullehrer an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ stehen den Teilnehmenden für einen intensiven Austausch zur Verfügung. Nicht zuletzt bietet die Tagung auch die Gelegenheit, technische Lösungsmöglichkeiten kennenzulernen, wie KI dabei helfen kann, Beeinträchtigungserfahrungen zu bewältigen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine konsequente Schüler*innenperspektive, bestehend aus einem Reporterteam von Schüler*innen, das aus zwei evangelischen Berliner Schulen kommt: der Evangelischen Schule Berlin Zentrum und dem Gymnasium Köpenick. Die Schüler*innen begleiten den Fachtag und teilen ihre Beobachtungen und Erkenntnisse mit den anderen Teilnehmenden.

Die Evangelische Schulstiftung in der EKD

Die Evangelische Schulstiftung in der EKD (ESS EKD) fördert seit 1994 das evangelische Schulwesen in Deutschland. Ursprünglich ins Leben gerufen, um die Neugründung evangelischer Schulen in den neuen Bundesländern finanziell zu unterstützen, arbeitet sie seit einigen Jahren vorwiegend operativ, mit landeskirchenübergreifenden und bundesweit wirksamen Projekten.

Prägend für die Arbeit der Schulstiftung ist der Leitgedanke aus Epheser 4, 23: „Lasst einen neuen Geist Euer Denken bestimmen“. So möchte die ESS EKD Impulse geben, inklusives Lernen fördern und evangelische Schule und Bildung sichtbar machen – durch Formate und Angebote, die es Schulen ermöglichen, miteinander und mit Expert*innen ins Gespräch zu kommen und nachhaltig voneinander zu lernen.

Damit Bildung beGEISTert!

 

Hannover, 14. März 2024

Pressestelle der Evangelischen Schulstiftung in der EKD

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